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Montag, 13. Oktober 2014

Nähfutter

Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich rund um die Uhr nähen. An Ideen mangelt es nicht. Einerseits haben die Wunderlichkinder ständig Wünsche (ein Kleid, ein Kissen, eine Hose, ein Rock...), andererseits tragen Freunde und Bekannte ihre Wünsche an mich heran (Schals, Kissen...). Als wäre das nicht schon genug, treibe ich mich auch noch auf Pinterest rum (Achtung: Zeitfresser - aber sooo inspirierend: http://www.pinterest.com/rommsen/).

Um die Wünsche und Ideen aber umsetzen zu können,braucht es noch Stoff. Den habe ich bisher aus verschiedenen Geschäften im Berliner Friedrichshain gekauft da ich es lieber mag, den Stoff auch zu berühren und "in echt" zu sehen, da Farbe und Qualität auf dem Bildschirm oft anders aussehen als dann in natura. Schöne Stoffe habe ich meist hier gefunden: Friedahain (http://www.friedahain.de/)  oder im Stoffhaus (http://www.stoffland.de/). Auch schön: der holländische Stoffmarkt, gerade letztes Wochenende zum ersten Mal in Berlin, bis dato musste man immer nach Potsdam fahren (http://www.stoffmarktholland.de/stoffmarkt/).

Eine neue Entdeckung habe ich vor einigen Wochen gemacht: Traumbeere  - der Stoffladen auf der Landsberger Allee (https://www.facebook.com/pages/Traumbeerede-einfach-schoene-Stoffe/762222383809935), auch bei Dawanda.de vertreten. Sobald ich diesen Laden betrete, habe ich alles vergessen, was ich eigentlich besorgen wollte - dort gibt es so viele Stoffe (Baumwolle, Jersey, Nicky, Cord), dass mir sofort 1000 neue Ideen kommen, was ich alles nähen könnte.

Leider gibt es dort kein Garn und kein Bügelvlies zu kaufen, dies besorge ich weiterhin im Stoffhaus. 

Und das sind nur einige Ergebniss meiner "Nähwut":




Na, habt ihr auch Lust bekommen? Bleibt glücklich!

Donnerstag, 21. August 2014

upcycling!

Das erste Mal kam mir das Wort "upcycling" unter, als ich letzten Sommer in einem Café einen Milchkaffee schlürfte und mich über die abgefahrenen Garderobenhaken wunderte: es waren alte Gabeln, die zu "neuen" Haken verbogen worden waren. Sachen wiederzuverwenden ist ja an sich nix neues, aus alten Dingen etwas Neues herzustellen vielleicht auch nicht, aber die Sache hat einen neuen Namen: upcycling :-).
Und aus altem Stoff kann man natürlich prima neue Sachen herstellen. In meinem Fall wurde aus einem alten T-Shirt (nun gut, es war nicht sooo alt, aber zumindest lag es lange Zeit vernachlässigt im Schrank rum) eine Einkaufstasche.

Ich habe beide Ärmel abgeschnitten und auch noch den Ausschnitt vergrößert. Dann sah das T-Shirt eigentlich wie ein cooles 80er-Jahre-Top aus, aber das wäre ja kein wirkliches Upcycling gewesen, bestenfalls Umstyling.

Nachdem ich das T-Shirt wie bei einer Kosmetiktasche unten zugenäht habe, musste nur noch mit Zierband einmal rund um die Ärmel und den Ausschnitt genäht werden, und fertig war die Tasche!



War ein prima Geschenk für eine Freundin, sobald ich ein weiteres T-Shirt entbehren kann, mache ich mir auch mal eine :-). Wollt ihrs auch mal probieren? Hier gibts noch mehr Ideen und detaillierte Anleitungen: pinterest_upcycling

Bleibt Glücklich!